Energieausweis

Seit 1. Mai 2014 gilt die neue Energieeinsparverordnung (ENEV). Diese besagt, dass Vermieter und Verkäufer sicherstellen müssen, dass der Energieausweis bei Wohnungsbesichtigungen vorgelegt wird. Eine Stichprobe des Deutschen Mieterbunds legt nun allerdings nahe, dass dies nur unzureichend geschieht: Insgesamt wurden 77 Wohnungen besichtigt. Nur acht Ausweise wurden ohne Nachfrage vorgelegt.

 

Seit 1. Mai 2014 gibt es bei Vermietung oder Verkauf von Immobilien die Pflicht, spätestens bei der Besichtigung einen Energieausweis vorzulegen. Geschieht dies nicht, drohen laut Gesetz im schlimmsten Fall Bußgelder von bis zu 15.000 Euro, das allerdings erst ab 01. Mai 2015 verhängt wird.

 

Immobilienbetrug: Immer öfter zocken Betrüger Wohnungssuchende ab

 

Miese Masche: In letzter Zeit inserieren Betrüger verstärkt auf Immobilienportalen gefälschte Immobilienanzeigen. Auf der Suche nach Opfern, die sie abzocken können, lassen sie sich immer wieder neue Methoden einfallen. Wohnungssuchende, die sich auf diese Anbieter einlassen, verlieren eine Menge Geld.

 

Neue Pflichten beim Heizungstausch

 

Aus für veraltete Heiztechnik: Ab 26. September 2015 müssen Immobilieneigentümer bei Erneuerung von Öl- und Gasheizungen die teuren, aber energiesparenden Brennwertgeräte einbauen. Allerdings gibt es Ausnahmen.

Vermieter die künftig in Ihren Mietobjekten die Öl- oder Gasheizung erneuern, müssen in vielen Fällen die teuren, aber energieeffizienten Brennwertgeräte einbauen. Die sogenannte ÖKO-Design-Richtlinie verschärft ab dem 26. September 2015 unter anderem die Vorgaben für Heizungsanlagen, die mit Öl oder Gas betrieben werden. Von der Richtlinie betroffen sind aber auch Wärmepumpen oder Warmwasser-Durchlauferhitzer. Ab diesem Stichtag dürfen nur noch besonders energieeffizient arbeitende Geräte installiert werden. Die Vorgaben sind so streng, dass die weit verbreiteten Heizwertgeräte künftig in der Regel nicht mehr eingebaut werden dürfen. Die Effizienzvorgaben für Öl- oder Gasheizungen lassen sich nur mit so genannten Brennwertgeräten erfüllen. Das sind Heizungsanlagen, die auch dem im Rauchgas enthaltenen Wasserdampf die Wärme entziehen und daher eine höhere Energieausbeute ermöglichen.

 

Heizungstausch:  Ausnahmen

Es gibt aber zwei Ausnahmen von den strengen Regelungen:

1. Heizwertgeräte, die ein Heizungsinstallateur vor dem 26. September 2015 schon in seinem Lager hatte, dürfen weiterhin eingebaut werden.

2. Ist an einem Kamin mehr als ein Heizsystem angeschlossen, zum Beispiel mehrere Gasthermen in den einzelnen Etagenwohnungen eines Mehrfamilienhauses, so dürfen weiterhin Heizwertsysteme eingebaut werden. Dies ist für viele Mehrfamilienhäuser mit älteren Heizungsanlagen auch relevant: Denn andernfalls müssten beim Austausch einer Therme gleich alle anderen ausgewechselt werden, weil an einem Kamin nicht gleichzeitig Heiz- und Brennwertsysteme betrieben werden können. Die Öko-Design-Richtlinie erlaubt allerdings nur Heizwertgeräte mit bestmöglicher Effizienz. Einige bisher am Markt erhältliche Heizwertgeräte dürfen wegen zu schlechter Effizienz künftig auch in solchen Fällen nicht mehr eingebaut werden.

 

 

Quelle: www.immowelt.de

 

IVD

 

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